Fundraising-Schatztruhe

Spendenparlament
Die Idee zum Spendenparlament stammt aus Hamburg. Es gibt sie u.a. in Wien, Brüssel, Berlin, Lübeck, Reutlingen, Wolfsburg, Celle, Flensburg. In München wurde eine ähnliche Kampagne 1996 gestartet. Doch schon wenige Jahre später wurde der Verein wieder aufgelöst, weil es hier nicht funktionierte.

Für ein paar Euro werden Sie Parlamentsmitglied
Mitglied des Spendenparlaments wird jeder, der eine bestimmte Mindestsumme pro Jahr spendet. In den Parlamentssitzungen entscheiden die Spender gemeinsam über die Verwendung Ihrer Gaben, bestimmen also mit, welche sozialen Projekte in ihrer Stadt damit gefördert werden sollen. Förderungsanträge werden vorher von einer Finanzkommission geprüft, befürwortend oder ablehnend ins Plenum eingebracht, dort debattiert, bestätigt und weiterverfolgt (oder endgültig abgelehnt ).

Als Spender gewinnt man dadurch die Übersicht, wo das Geld bleibt. So können die Parlamentsmitglieder dazu beitragen, dass ihre Spende dort ankommt, wo sie am dringendsten benötigt wird. Internet: www.spendenparlament.de

Spendenclubs
Spendenclubs wurden besonders erfolgreich in den USA im Umfeld von Universitäten etabliert. In München gibt es sie noch nicht. Den eingetragenen Dauerspendern bzw. Mitgliedern der spendensammelnden Organisation werden spezielle Sonderangebote, Gutscheine, Rabatte bei bestimmten Läden, Versandhäusern etc. eingeräumt, um sie zu binden. Mit Clubkarte und Bonusprogramm wird versucht, sie zu binden.

Die Spendenclubs entsprechen in Zielsetzung und Angebotsstruktur teilweise den Kundenclubs, die seit Mitte der achziger Jahre von Wirtschaftsunternehmen auch in Deutschland gegründet wurden. Den Mitgliedern von Verbänden, Parteien etc. oder den Kunden von Versicherungen, Energieversorgern etc. werden die oben genannten Vorteile eingeräumt.

Zur Nachahmung empfohlen:
Sozialer Tag 2004: Schüler spenden ihren Arbeitslohn
Bereits zum vierten Mal findet der Soziale Tag, der von dem Verein "Schüler Helfen Leben" organisiert wird, statt. An diesem Tag gilt für die Teilnehmer: "Schulfrei ja, aber nicht arbeitsfrei!" Denn statt in die Schule zu gehen, arbeiten Schüler in einem Unternehmen mit und spenden den Lohn an den Verein "Schüler Helfen Leben". Mit dem gesammelten Geld werden Jugendliche, die auf dem Balkan leben, unterstützt. In den Vorjahren beteiligten sich zahlreiche Firmen an dem Tag. Unter ihnen die Deutsche Genossenschafts-Hypothekenbank AG mit Sitz in Hamburg.
Link zum Thema: http://www.sozialertag.de/SHL/pages/arbeitgeber/einleitung.jsp?na=abge

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