| Online-Fundraising Über das Internet wird eine Zielgruppe erreicht, die bisher kaum gespendet hat. Wer selbst täglich mit dem Internet und E-Mail umgeht, lässt sich auch in Sachen Fundraising über diesen Kanal ansprechen. Während der klassische Spender weiblich und über 55 Jahre alt ist, ist der Online-Spender häufiger männlich und im Durchschnitt etwa 40. Spenden von Mailing-Adressaten erbringen im Durchschnitt etwa 20 Euro. Dagegen liegt die Durchschnittsspende im Internet bei über 50 Euro. Wie bei Mailings haben Sie auch im Internet Kosten für das Konzept, denn die website muß ja getextet und gestaltet werden. Aber im Internet entfallen die Kosten für Druck und Porto, die Spendenbriefe relativ teuer machen. Bewerben Sie Ihre Seite, damit sie auch gefunden wird. Bieten Sie regelmäßig aktualisierte, nützliche Informationen auf Ihrer website an, um viele Menschen zum häufigen Besuch anzuregen. Ein Teil davon wird bei dieser Gelegenheit dann auch spenden. | |
| Verkauf per Internet Für gemeinnützige Organisationen, die im Merchandising aktiv sind, also versuchen, sich über den Verkauf von Waren zu finanzieren, bietet sich das Internet als zusätzlicher Vertriebskanal an. Durch die Integration eines Shops auf der eigenen website lassen sich die Artikel überregional vertreiben. Andere versteigern neuwertige oder gebrauchte Waren über E-Bay zugunsten ihres Projektes. | |
| Einnahmen aus Werbung Mit dem Verkauf von Banner-Werbung auf der eigenen website können Sie eher Einnahmen erzielen, als mit dem Verkauf von Anzeigen im Rundbrief Ihrer Organisation. Dafür gibt es verschiedene Vergütungsmodelle: Honorierung nach Seitenabfragen oder nach "Klicks" und getätigten Käufen. Da die Einnahmen unmittelbar mit der Besucherzahl zusammenhängt, ist es , wie oben gesagt notwendig, eine Website zu kreieren, die für eine größere - möglichst homogene - Zielgruppe interessant ist. | |
| Shopping & Helfen - Vermittlungsprovisionen Unternehmen, die im Bereich e-Commerce aktiv sind, bieten häufig Partner-Programme an. Bei Buchhändlern wie Amazon können Sie Partner werden. Sie stellen auf Ihrer website z.B. thematisch einschlägige Bücher vor. Wer sie bestellen will, landet bei Amazon und Co. Sie als Partner bekommen zwischen fünf und fünfzehn Prozent Provision vom so erzeugten Umsatz. Derartige Partner-Programme bieten fast alle Internet-Handelsfirmen an. Gemeinnützige, die dies wünschen und die entsprechende Umsätze bieten können, finden daher sicher passende Partner, um so Provisionen einnehmen zu können. | |
| Spendenportale Spendenportale sind Sammelseiten im Internet, meist thematisch sortiert, in denen sich Ihre Organisation eintragen und verlinken lassen kann. Internetnutzer werden dann direkt zu den Fundraising-Projekten auf Ihrer website weitergeleitet. Von den verschiedenen Spendenportalen scheint das Portal „helpdirect“ das erfolgreichste zu sein, denn die Tagesschau verlinkt ihre Spendenaufrufe komplett auf dieses Portal. Vorteile von Spendenportalen sind ihre funktionale Technik, gute Administration, hohe Verfügbarkeit, leichte Teilnahme und Handhabung für Spender und die teilweise interessanten Zusatzangebote, wie z.B. Versteigerungen. | |
| Sponsoring, Unternehmenskooperationen Wirtschaftsunternehmen geben jährlich in Deutschland rund zwei Milliarden Euro für Sponsoring aus. Dieser Begriff bezeichnet eine Werbepartnerschaft des Unternehmens mit Organisationen in Sport, Kultur und im Sozial- und Umweltbereich. Weitere rund 400 Millionen Euro spendet die Wirtschaft für gemeinnützige Zwecke. Neben Image-Gewinnen erhoffen sich Unternehmen von ihrem Engagement oft auch die Erweiterung sozialer Kompetenzen ihrer Mitarbeiter und positive Effekte auch für deren Motivation und Identifikation mit dem Unternehmen. Das Unternehmen dokumentiert zudem sein gesellschaftliches Verantwortungsbewusstsein und behält Kontakt zu gesellschaftlichen Entwicklungen, aus denen sich Impulse und Anregungen für die eigene Arbeit ergeben. Wer jedoch bei der Förderung durch ein Unterneh08:49 22.04.200men allein an Geld denkt, reduziert von vornherein die Vielfalt der Möglichkeiten und Anknüpfungspunkte, große und kleine Unternehmen für bürgerschaftliches Engagement zu gewinnen. Viele Firmen sind auf Grund der schlechten Lage in ihrer Branche nicht „flüssig“, spenden aber gerne gebrauchte Möbel und Geräte, drucken in der Hausdruckerei oder übernehmen Transporte und andere Dienstleistungen. Manche Unternehmen stellen ihre Mitarbeiter tageweise oder auch für längere Zeit ab, damit diese als Experten gemeinnützige Organisationen beraten können. | |
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